Fussballpokal der KJB Deutschland

von Dominik Weber

Am Samstag, dem 23. Juli 2011, kamen die sportbegeisterten KJBler nach Offenburg, um wie jedes Jahr beim Fußballturnier den Pokal zu erkämpfen. Es wurde gegen 11 Uhr mit der hl. Messe eröffnet, die Pater Marcus Jasny zelebrierte. In seiner Predigt rief er unter anderem zum Fairplay auf. Im Anschluss an die hl. Messe gab es einen kleinen Imbiss, bei dem sich alle stärken konnten.

Am Platz in Elgersweiler war nach kurzer Verzögerung eine halbe Stunde Zeit zum Aufwärmen. Es gab sechs Mannschaften, die sich in zwei Gruppen aufteilten, wobei der jeweils Erste und Zweite einer Gruppe für die Finalrunde qualifiziert war. Im ersten Halbfinale konnte Rheinhausen Memmingen nach Verlängerung mit 3:1 schlagen und so ins Finale einziehen. Im zweiten Halbfinale konnte sich Kleinwallstadt erst gegen Ende gegen die kämpferischen Hattersheimer, die zusammen mit Überlingen eine Mannschaft bildeten, mit 2:1 durchsetzen. Daran schloss sich das spannende Spiel um Platz 5 an, bei dem die Kochendorfer zunächst einen 0:3-Rückstand aufholen konnten und sich beim anschließenden Elfmeterschießen nach langem Hin und Her gegen die Mannschaft aus Göffingen und Saarbrücken durchsetzten. Das Spiel um Platz 3 entschieden die Memminger in der Verlängerung mit einem 4:1 für sich. Den Schlusspunkt bildete das Finale, in dem sich beide Mannschaften sehr defensiv verhielten und auf Kontermöglichkeiten warteten. Kleinwallstadt konnte wieder kurz vor dem Spielende ein Tor erzielen und gewann so mit 1:0 gegen Rheinhausen. Weiterlesen

Chorwoche „Te Deum laudamus“, 2011

von Theresia Mayr

Gott zu loben und ihn zu preisen,

kann man auf mannigfache Weisen.

Singendes Lob als doppeltes Gebet gilt,

wenn es aus aufrichtigem Herzen quillt.

Die Chorwoche der Katholischen Jugendbewegung hier

ist eine großartige Gelegenheit dafür.

Hier werden zusammen Stücke einstudiert

und zur größeren Ehre Gottes musiziert. Weiterlesen

Flugblattaktion der KJB anlässlich der Deutschlandreise des Papstes

von Bernhard Weber

Am Samstag, dem 24. September, trafen sich ca. 50 KJBler aus ganz Deutschland am Freiburger Hauptbahnhof aus Anlass des Papstbesuches. Während zweier Tage wollten wir unsere Dankbarkeit gegenüber dem Papst ausdrücken und auf unsere Priesterbruderschaft St. Pius X. aufmerksam machen, zeigen, dass es uns gibt, und zwar jung und motiviert! Organisiert wurde die Aktion von der KJB Rheinhausen. Nachdem wir möglichst viele Flugblätter unsere Rucksäcke gepackt hatten, konnte es losgehen. Auf den ausgeschilderten Pilgerwegen, Hauptstraßen, überall wo Menschen waren, wurde verteilt. Auch an der Kaiser-Josef-Straße, auf der der Papst in die Stadt zum Münster fuhr, konnten wir unsere Flugblätter loswerden. Manche, so hatte man den Eindruck, dachten es handele sich um ein offizielles Infoblatt der Ausrichter des Papstbesuches. Das lag wohl auch am professionellen Design. Mit der Zeit hörte man hier und da, wie von den „Piusbrüdern“ gesprochen wurde. Das ermutigte uns, weiter zu machen. Man spürte, dass die Flugblätter ihre Wirkung nicht verfehlten und dass man wahrgenommen wurde. Außerdem waren sie ein guter inhaltlicher Kontrapunkt zu den sonst noch verteilten Blättern.

Gegen 14.30 Uhr trafen wir uns zum Mittagessen im Colombi-Schlösschen. Anschließend beteten wir in der nahe gelegenen Martinskirche den Rosenkranz und nach einem Gruppenfoto machten wir uns auf den Weg zum Freiburger Messegelände, auf dem die Jugendvigil stattfinden sollte. Als wir dort ankamen, wurden wir Zeugen, wie die Moderatoren eines Radiosenders Fragen zur „Verbesserung“ der Kirche stellten: mehr Demokratie, kein Zölibat, Frauenpriestertum usw. Abgestimmt wurde mit roten und grünen Luftstangen. Die Fragen wurden bewusst so gestellt, dass ein rotes Meer der Ablehnung zu sehen war (vgl. den Bericht auf pius.info). Das alles geschah, bevor der Papst kam. Um 19.00 Uhr begann dann die Vigilfeier. Ganz im Kontrast zur Predigt des Papstes, in der er zu innerer Einkehr, Stille und Andacht mahnte, überwog der Anteil mit Rockmusik und Unterhaltung deutlich. Gegen Ende der Veranstaltung positionierten wir uns an den verschiedenen Ausgängen, um die herausströmende Menschenmenge mit unseren Flugblättern zu versorgen. Wir waren genügend KJBler, sodass wir in mehreren Reihen hintereinander stehen konnten. So hatte zum Schluss fast jeder Teilnehmer ein Flugblatt in der Hand und unsere Rucksäcke waren leer. Das Tagesziel war also erreicht. Zum Abendessen gab es dann Pizza, gesponsert von Pater Andreas Steiner. Weiterlesen

Magandang umága! – Guten Tag! – von einem Missionsaufenthalt auf den Philippinen

von Volker Schultze, Seminarist Zaitzkofen 

Warum um alles in der Welt auf die Philippinen?

Kurz vor meinem Seminareintritt wollte ich noch einmal etwas ganz Großes unternehmen. Zu dieser Zeit hielt der Distriktobere von Asien, Pater Daniel Couture, in unserem Priorat einen Vortrag über das Wirken der Priesterbruderschaft St. Pius X. in Asien. Dieses Wirken besteht weitestgehend in Missionsarbeit. Eigentlich kann man sagen, dass Asien gleich Mission sei. Anschließend fragte ich ihn, ob ich dort auch mal hinkönnte. Wo könnte man mich gebrauchen? Die Antwort war: in Manila, der Hauptstadt der Philippinen. Dort gibt es ein medizinisches Hilfsprogramm, das sich Rosa Mystica nennt. Dieses wird von gläubigen Laien der Priesterbruderschaft organisiert, von Ärzten und Krankenschwestern. Verantwortlicher Leiter ist der französische Arzt Jean-Pierre Dickès. Nach einer anschließenden Korrespondenz mit Pater Couture per E-Mail zur Klärung noch verbliebener Fragen, entschloss ich mich dann zur Teilnahme an diesem Programm, buchte den Flug und flog am 23. Juli 2010 Richtung Manila. Nach ca. 19 Stunden Flug und einer Übernachtung in Katar (in der Nähe Saudi-Arabiens) landete ich am Sonntagmorgen in Manila. Während ein paar weiterer Stunden Wartens schloss ich Bekanntschaft mit einem philippinischen Jugendchor, der mit mir geflogen war, schließlich wurde ich dann von der Sekretärin von Rosa Mystica abgeholt. Und nun begann das Abenteuer …

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Sonett zum Festtag Assumptio Beatae Mariae Virginis

von Saltuarius Golgus (ehemaliger KJBler und derzeitiger Seminaist)

O Schmerz zu lieben eine holde Maid,

Zu seh’n sie alle Tag’, beinah’ ohn’ Ende!

O lang und schwer und drückend ist die Zeit,

Gar fern noch die verheiß’ne Sonnenwende.

Was kümmert’s dich, mein Sohn, verlass die Trauer!

Das heerste Glück der Welt ist dir geschenkt,

Und kurz ist doch in Wahrheit diese Dauer,

Ein Heliosstrahl dem Mann, der dies bedenkt!

O Mutter mein, ich preise Deine Güte,

Die stets verständnisvoll in rauher Nacht!

Verstoß’ mich nicht, mich letzten Mensch behüte!

Gesegnet bin ich, der Du mein gedacht!

Ich bitte jede Stund’ um Dein Erbarmen,

Maria, die Du nie vergisst die Armen!

America, the other way to live…

von Franziska Schäfer

Fast Food, Shopping Malls genannte Einkaufszentren, unendliche Landschaftsweite, es ist das „big old America“, welches uns die Filmindustrie anpreist – doch nichts davon ist gelogen: Es gibt eine Vielfalt an Sehenswürdigkeiten, spektakuläre Monumente und natürlich die unbegrenzte Möglichkeit des Einkaufens. All dies durfte ich während meines Auslandsaufenthalts erleben in New York, Chicago und Washington – es wurde uns nicht zu viel versprochen. Doch das Herz dieses halben Kontinents bilden die Einwohner selbst. Sie sind die personifizierte Spontanität, ihre ganze Mentalität strahlt eine große Fürsorglichkeit gegenüber dem Nächsten aus. Sie sind stolz auf ihr Land, ihre Geschichte und Abstammung. Selbst als Deutscher vergisst man hier gerne, dass die meisten Vorfahren der Amerikaner aus unseren Breiten stammen.

Das Besondere an den Menschen hier ist jedoch ihre unglaubliche Gastfreundlichkeit. Während dieser drei Monate habe ich bei einer Gastfamilie gewohnt, ganz in der in der Nähe der traditionalistischen Schule Blessed Virgin Mary Mother of God Academy in Syracuse im Staat New York. Da meine Gastmutter als Lehrerin auf dieser Schule tätig war und auch deren Kinder die Schule besuchten, bot man mir an, in der Grundschule zu arbeiten, den amerikanischen Schulalltag mitzuerleben und teilweise auch im „Kindergarden“, der ersten Klasse der Grundschule, zu unterrichten. Für eine angehende Grundschullehrerin war dies eine der größten Erfahrungen. Weiterlesen

DGW-Journalistenpreis 2010

Liebe Leser,

wie in den vergangenen beiden Jahren dürft Ihr auch diesmal wieder den Autoren des besten Artikels ehren, der Euch am besten gefallen hat. Die Redaktion hat intern eine Vorauswahl getroffen. Wer aber am Schluss als Sieger gekürt wird, entscheidet Ihr, die Leser des DGW.

Gewählt werden kann vom 15. bis 31. Dezember 2010. Der Gewinner wird dann in der Ausgabe 1/2011 bekannt gegeben werden. Ihm winkt ein Büchergutschein, gefördert vom Sarto-Buchverlag, im Wert von 50 Euro. Die Redaktion dankt dem Sarto-Verlag für die freundliche Unterstützung und Förderung!

Winterlager auf Korsika

Seit über 40 Jahren bietet die Katholische Jugendbewegung Frankreichs (MJCF) neben zahlreichen anderen Aktivitäten auch Winter- und Sommerlager an – mit Erfolg! Diesen Winter geht es vom 26. Dezember bis zum 2. Januar nach Korsika.

Möchtest Du …

  • Dich einige Tage vom anstrengenden Alltag erholen?
  • neue Freundschaften knüpfen?
  • eine schöne Insel auf unkomplizierte Weise entdecken?
  • Deine bescheidenen oder exzellenten Französisch-Kenntnisse auffrischen und vertiefen?

Dann komm doch mit! - Nous serons ravis de partir avec toi pour de nouvelles aventures !

Infos unter: mjcf-winterlager@arcor.de

Anzeige: Einladung zum Winterball

Liebe Ehemalige, liebe Freunde, liebe Tänzer,

Sie sind eingeladen zu unserem diesjährigen Wohltätigkeitsball am 16. Oktober 2010.

Für Sie, liebe Gäste, öffnen wir zum fünften Mal den Pflugsaal. Den Tanzabend können Sie in stilvoller Atmosphäre , bei anregenden Gesprächen  und kulinarischen Häppchen verbringen. Das Team vom Gasthaus Pflug sorgt  auch in diesem Jahr für ein reichhaltiges Buffet. Für die Tanzmusik ist für uns ein neues DJ-Gespann verantwortlich: „Masters of Sounds“ .

Aus dem Erlös des Wohltätigkeitsballes erhalten die Schülerinnen des St. Theresien-Gymnasiums eine wetterfeste Tischtennisplatte. Bitte nehmen Sie an dieser Veranstaltung zahlreich teil, damit der notwendige Geldbetrag zusammen kommt. Natürlich können Sie uns auch ohne am Ball teilzunehmen, Geld spenden.

Im Voraus ein herzliches Vergellt‘s Gott“ an alle Teilnehmer und Spender. Wir freuen uns, Sie und Ihre Freunde bei dieser Festlichkeit begrüßen zu dürfen.

Gezeichnet Dominikus Holzer und Anne-Béatrice Hartwieg

mehr Infos hier

KJB-Skilager in Lienz 2010

von Kerstin König & Theresia Salowsky

„Eine liegt schon im Krankenhaus!“, war das Erste, was Anton und ich zu hören bekamen, als wir am Rosenmontag verspätet in unserem Lienzer Domizil eintrafen. Die anderen Jugendlichen hatten nämlich gemeinsam mit Pater Suter bereits einen sonnig-turbulenten Pistentag hinter sich. Somit begann dieses Lager für mich als totalem Ski-Neuling mit einer Mischung aus Spannung, Vorfreude und einem mulmigen Gefühl.

Unsere tüchtige Organisatorin ließ uns aber für bange Gefühle gar keinen Raum: Wegen Personalnotstand beorderte sie uns sogleich in die Küche, um für das Abendessen der Mannschaft zu sorgen. Dieser Umstand mag den Leser nun eine unzureichende Organisation vermuten lassen und daher befremden. Im Gegenteil meint „Personalnotstand“ hier das Erbringen „geistlicher Höchstleistungen“ aller gesunden Skifahrer in der Kapelle des Hauses in Form des Rosenkranzgebetes. So schmeckte die wohlverdiente Mahlzeit nach gerechter Arbeitsteilung umso besser und ein erster gemeinsamer Abend verging in froher Runde.

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Umfrageaktion auf dem Mainzer Weihnachtsmarkt

von Christoph Rautenberg

Die KJB Hattersheim führte am Sonntag, dem 13. Dezember, eine Umfrage auf dem Mainzer Weihnachtsmarkt durch. Ziel war es, die Menschen mit Fragen für den Sinn des Weihnachtsfestes zu sensibilisieren und durch eine Visitenkarte vielleicht bei dem einen oder anderen Kontakt zur Kapelle St. Athanasius in Hattersheim herzustellen.

Nach dem Hochamt in Hattersheim aßen wir noch gemeinsam zu Mittag und besprachen dort den Ablauf der Umfrageaktion. Volker teilte uns die Umfragezettel aus und wir besprachen dort die einzelnen Fragen. Außerdem wurden Gruppen zu jeweils zwei Personen für die Durchführung der Umfrage gebildet. Diese sollten sich dann mit je einem weiteren Teilnehmer abwechseln, der unterdessen im Dom für ein gutes Gelingen der Aktion betet.

Mein Partner bei dieser Umfrage war Niklas. Außerdem waren bei der Umfrageaktion noch Maria, Christina, Joachim und Ingo. Wir gingen guten Mutes in die Passage und sprachen auch schon die ersten Leute an.

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Ein mexikanischer Schlingel wird Priester und Martyrer – Sel. Pater Michael Pro

Ein Theaterstück der Aloisius-Gruppe und KJB Memmingen

Nach monatelangen Proben der etwa 20 Jugendgruppenmitglieder aus der Gemeinde Sankt Josef in Memmingen/Ammendingen war es am 21./22. November endlich soweit. Zur Aufführung der Biographie des Seligen Pater Michael Pro durften wir etwa 200 Besucher in zwei Veranstaltungen begrüßen.

Als Lausbub verbrachte der kleine Michael seine Kindheit in Mexiko, zu einer Zeit, in der der Kommunismus bereits im Aufstieg war. Nachdem er den grausam ermordeten Jesuiten Pater Vinzenz in den Bergen Mexikos im Alter von 8 Jahren aufgefunden hatte, erwachte in ihm der Wunsch Gott sein Leben als Martyrer zu schenken. Wie durch ein Wunder, welches der Jungfrau von Guadalupe zugeschrieben wird, war Michael an seinem 10. Geburtstag vor dem sicheren Tod errettet worden. Die Ärzte hatten bereits alle Hoffnung aufgegeben, nachdem er einen von Urwaldinsekten vergifteten Apfel gegessen hatte und daraufhin in Ohnmacht gefallen war.

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Chartres-Paris, eine Sehnsucht, die nicht mehr loslässt

von Anastasia Hanselmann

Schon beim KJB-Treffen in Dresden, bei dem es wie aus Eimern gegossen hatte, konnte man hie und da Bemerkungen hören wie: „besser jetzt als dann in Chartres“, was bei einigen KJBlern auf ziemliches Unverständnis stieß – die „alten Hasen“ der Chartres-Wallfahrt wussten jedoch, um was es ging, und konnten dem voll zustimmen.

Und tatsächlich, fast wie auf Knopfdruck stellte sich ungefähr drei Wochen später die Sonne ein, das Thermometer stieg und man konnte sich kaum besseres Wetter wünschen. Es war wieder soweit! Frankreich, wir kommen!!!

Das Thema der diesjährigen Wallfahrt lautete: „Kampf für den Glauben“. Außerdem stand die Wallfahrt unter dem Schutz der Muttergottes von Bürglen (Bourguillon), welcher Erzbischof Marcel Lefebvre seine ersten Seminaristen und somit die damals noch junge Bruderschaft ganz besonders anempfohlen hatte, sowie – aufgrund des von Papst Benedikt ausgerufenen Priesterjahres – unter dem Patronat des hl. Pfarrers von Ars. Weiterlesen