Ausgabe März 2012
Zurzeit kollabiert ja so einiges: der Bundespräsident, die katholische Kirche, Griechenland, der Iran, der Verfassungsschutz, der Euro usw.
Was dem kritischen Leser nicht vorenthalten werden soll, ist, dass uns demnächst ein gewaltiger gesellschaftlicher Umbruch bevorsteht, was für viele den Verlust des Wohlstands bedeuten wird, denn der beste Schuldenzahler ist immer noch der „kleine Mann“. Was hat das nun mit den eingangs wild eingestreuten Begriffen zu tun?
Alle genannten Personen, Institutionen, Staaten befinden sich in einer sogenannten Krise, mehr oder weniger selbst verschuldet. Zu all diesen Themen hagelte es ermüdende und sattsam bekannte Kommentare – ich möchte weder Zeilen schinden noch ähnlich Sinnloses, wie etwa in den vergangenen Tagen über Herrn Wulff fabriziert wurde, weiter ausführen, doch gibt es an der heuchlerischen Affäre Wulff etwas, das ich gerne hinterfragt sähe. Wenn es für den multikulturell angesagten Expräsidenten je einen Rücktrittsgrund gegeben hat, dann die Duldung religiöser Hetze und Diskriminierung von Minderheiten, von der eine der Piusbruderschaft nahestehende Familie nach einer Einladung des Staatsoberhauptes zu berichten wusste. Der eigentliche Skandal an der Geschichte war, dass der Fall der Wiederausladung weithin unbeachtet blieb.










Pater NIKLAUS PFLUGER