Verfasst von dergeradeweg am 30. August 2009
+++ Aus aktuellem Anlass: http://www.die-tagespost.de/2008/index.php?option=com_content&task=view&id=100051166&Itemid= +++
Eine Rezension zur Biographie von Mgr. Bernard Tissier de Mallerais
von Christina Brock
Tradidi quod et accepi – „Ich habe weitergegeben, was auch ich empfangen habe“, so steht es im ersten Korintherbrief des hl. Paulus (11,23), das war seine Lebensleitlinie und so steht es wunschgemäß auf seiner Grabplatte im Priesterseminar von Ecône eingraviert. Damit ist das Leben von Erzbischof Marcel Lefebvre mit einem Satz knapp, aber treffend zusammengefasst.
Wer war dieser Erzbischof Marcel Lefebvre? War er der „Rebell“, der suspendierte und später exkommunizierte „Dickschädel“, der „Anstifter eines Schismas“ als den ihn viele Zeitgenossen damals und Nachfahren heute noch kritisieren?
Um dem nachzugehen, „haben (wir) uns also der Aufgabe der peinlich genauen Nachforschung nach Zeugnissen und Dokumenten unterworfen (…). Wir wollten alle uns zur Verfügung stehenden Archivquellen heranziehen und sie unserem Leser weit öffnen. Um uns an die Strenge zu halten, welche die historische Methode uns auferlegt, haben wir fortwährend die Aussagen und die Erinnerungen des Prälaten geprüft“ – so beschreibt sein Biograph, der von ihm 1988 „unerlaubt“ zum Bischof geweihte Bernard Tissier de Mallerais, seine mühevolle Vorgehensweise.
Uns erwartet also kein Panegyrikon mit predigtartigen Lobreden, keine Heiligenlegende, keine Lobeshymne und schon gar keine verklärende Romanze à la Hedwig Courths-Mahler, wie der weichgezeichnete Einband der deutschen Übersetzung suggerieren mag. Da trifft eher das Porträt der französischen Originalausgabe – eines abgearbeiteten, aufgezehrten und von Schicksalsschlägen und schweren Kreuzen gezeichneten Seelenhirten bis zur Selbsthingabe.
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Verfasst von dergeradeweg am 14. August 2009
Warum die Trennung von Kirche und Staat überholt ist
von Anton Löhmer, stud. jur.
Politik ist praktische Anthropologie: Hinter jeder vorstellbaren Ordnung des zwischenmenschlichen Zusammenlebens verbirgt sich ein philosophisches System, die Konstrukte der Staatstheoretiker sind stets Abbilder eines korrespondierenden Menschenbildes, welches sich im Staatswesen widerspiegelt. Die Dreiteilung der menschlichen Seele in der platonischen Seelenlehre entspricht der Dreiteilung des Staates in der platonischen Politeia („Der Staat“, verfasst um 370 v. Chr.): Platon geht von drei Seelenvermögen aus, der Vernunft, der Tapferkeit und der Begehrlichkeit, welche in jedem Individuum in unterschiedlichem Maße ausgeprägt sind. Der ideale Staat wiederum ist aufgeteilt in einen Lehrstand der Philosophenkönige, in einen Wehrstand der Soldaten und in einen Nährstand der Bauern, Handwerker und Kaufleute, welchen jedes Individuum je nach Ausprägung seiner Seele zuzuordnen sei. Die Konsequenz ist, im Idealfall, nichts anderes als die Übereinstimmung von persönlichem Glück und Gemeinwohl: Jeder befindet sich an der Stelle der Gesellschaft, an der er sein persönliches Talent optimal entfalten kann – der Weise als Lenker des Gemeinwesens, der Tapfere als Verteidiger der Ordnung und der Begehrliche als Herr über die materiellen Güter, zum Wohle aller und im Interesse der individuellen „Selbstverwirklichung“ im besten Sinne des Wortes. Den Rest des Beitrags lesen »
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Verfasst von dergeradeweg am 10. August 2009
Es geschah, dass in einem Schoss Zwillingsbrüder empfangen wurden. Die Wochen vergingen und die Knaben wuchsen heran. In dem Mass, in dem ihr Bewusstsein wuchs, stieg die Freude.
„Sag, ist es nicht grossartig, dass wir empfangen wurden? Ist es nicht wunderbar, dass wir leben?“ Die Zwillinge begannen, ihre Welt zu entdecken. Als sie die Schnur fanden, die sie mit ihrer Mutter verband und die ihnen die Nahrung gab, da sangen sie vor Freude: „Wie gross ist die Liebe unserer Mutter, dass sie ihr eigenes Leben mit uns teilt!“
Als aber die Wochen vergingen und schliesslich zu Monaten wurden, merkten sie plötzlich, wie sehr sie sich verändert hatten.
„Was soll das heissen?“ fragte der eine.
„Das heisst,“ antwortete der andere, „dass unser Aufenthalt in dieser Welt bald zu Ende geht.“ Den Rest des Beitrags lesen »
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Verfasst von dergeradeweg am 3. August 2009
Liebe KJBler,
gestern starteten einige von uns zum Wanderlager nach Kroatien. Ich wünsche den Glücklichen drei schöne erlebnisreiche Wochen.Eine Woche zuvor fand das Fußballtreffen statt. Pater Steiner berichtete mir, dass es sehr schön war. Ich hoffe diesen Eindruck hatten auch die teilnehmenden Jungs. Sieger des Tuniers wurde die Gruppe Kleinwallstadt, die Karlsruher Gruppe zweiter und die Gruppe aus Memmingen dritter. Herzlichen Glückwunsch!
Nun möchte ich das Bild eines echten KJBlers weiterskizzieren. „Der KJB´ler ist eifrig!“ Sowohl im Gebet als auch in der Arbeit.
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