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Wahre Liebe wartet… – Du bist es wert!

Verfasst von dergeradeweg am 28. Februar 2009

von Pater Markus Pfluger

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1. Entschließe Dich!

Am Beginn einer Freundschaft sei dies Dein fester Entschluß: „Ich will bis zur Ehe sexuell enthaltsam bleiben!“ Wenn dieser Vorsatz feststeht, ziehst Du viel leichter die notwendigen Konsequenzen (von denen wir noch sprechen werden). Du kannst diesen Entschluß auch schriftlich festhalten, ähnlich wie die Jugendlichen von „true love waits“. Am Besten ist, wenn Ihr beide diesen Entschluß gemeinsam faßt und nichts darüber im Zweifel bleibt.

2. Kämpfe den guten Kampf!

Man muß sich oft wiederholen, vor allen in Schwierigkeiten und Versuchungen: Es geht nicht ohne Kampf. Das Bemühen um Reinheit mag zuweilen schwierig sein, aber es ist ein guter Kampf. Dann Gott selbst will, daß Du kämpfst. Und vergiß nicht: Der Sieg ist möglich! Was der Natur schwer fällt, ist mit der Gnade Gottes möglich. „Alles vermag ich in dem, der mich stark macht.“ (Phil 4, 13) 

3. Bete!

Mit Gottes Hilfe können wir alles – aber ohne ihn können wir nichts. Deshalb müssen wir treu sein im Gebet. „Gott befiehlt nichts Unmögliches. Indem er befiehlt, mahnt er Dich, zu tun, was Du kannst, und zu erbitten, was Du nicht kannst – und er hilft Dir, daß Du kannst.“ (Hl. Augustinus).Wer in der Versuchung fällt hat nicht genug, oder nicht mit genügend Demut und Vertrauen gebetet. Ganz wichtig ist das gemeinsame Gebet. „Wo zwei oder drei in meinem Namen zusammen kommen, bin ich mitten unter ihnen“ sagt Unser Herr. Wenn Ihr betet, ist Christus in Eurer Mitte. Das wird Eure Beziehung heiligen und vor der Sünde bewahren. 

4. Beichte oft!

Mindestens einmal monatlich (in Schwierigkeiten öfter), zum Beispiel am ersten Freitag oder Samstag im Monat. In den meisten Kapellen finden an diesen Tagen besondere Andachten mit Beichtgelegenheit statt. Wer jemals die Keuschheit errungen hat, wird es Dir bestätigen: Das Sakrament der Beichte – des göttlichen Erbarmens – ist eine der wichtigsten Waffen. Der böse Feind haßt das demütige Bekenntnis des armen Sünders. Und denke an das Wort Christi: „Nicht die Gesunden bedürfen des Arztes, sondern die Kranken.“

 

5. Kommuniziere oft!

„Wer mein Fleisch ißt und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich in ihm“, sagt uns der Herr. Welch eine Verheißung! Beichte und Kommunion sind zwei unentbehrliche Mittel, um Christus treu zu bleiben. Breite dich gut auf die heilige Kommunion vor. Und wenn Du den König der Könige empfangen hast, danke ihm, bete ihn an und erflehe von ihm das, was Du am Meisten brauchst. Wenn Du unwürdig bist, bleibe nicht wochenlang in diesem Zustand. Verliere keine Zeit! Kehr um zu Gott, der ein gütiger und barmherziger Gott ist!

 

6. Sei ein Kind der Gottesmutter Maria

Verehre die Gottesmutter Maria. Sie ist auch Deine Mutter und Königin. Sie vermag wie sonst niemand Dich zur Reinheit zu führen. Bete mindestens morgens und abends drei Ave Maria um die Tugend der Keuschheit. Vielleicht trägst Du die Wundertätige Medaille oder das Skapulier: ein bewährter Schutz vor dem bösen Feind! Bete oft, besonders in Versuchungen, das kurze Gebet, das auf der Wunderbaren Medaille steht: „O Maria, ohne Sünde empfangen, bitte für uns, die wir zu dir unsere Zuflucht nehmen!“

 

7. Sei Klug!

Beim Zusammensein mit Deinem Freund bzw. Deiner Freundin spielen die Umstände eine große Rolle: Ort, Zeit, Dauer, Kleidung, Verhalten etc. Wer hier klug ist, wird die Enthaltsamkeit, zu der er sich entschlossen hat, leichter bewahren. Oder wie ein Mädchen es formulierte: „Wer eine Fastenkur macht, wird nicht zugleich einen Kuchen backen oder den Kühlschrank mit Sahnetorten bestücken.“ Übrigens ist es wohl auch wichtig, daß Ihr diese Fragen gemeinsam besprecht! Was dem Einen unbedenklich erscheint, ist für den Anderen vielleicht eine echte Gefahr. Das gilt zum Beispiel für gewisse Zärtlichkeiten, die in den Augen der Frau manchmal harmlos sind, im Mann aber erste Versuchungen bewirken können.

 

8. Lerne „Nein“ zu sagen!

Hab den Mut, gegebenenfalls eine Beziehung abzubrechen: Je früher, um so besser! Halte keine Freundschaften aufrecht, die Dich zur Sünde führen und vor Gott entfernen. Lies nach, was der Hl. Franz von Sales zum Thema „Wahre und falsche Freundschaften“ schrieb (Philothea, 3.Teil, 17.-22. Kapitel). Schließlich sollen wir nie vergessen, daß dieses Leben vergänglich ist. Freud und Leid auf Erden dauert nur eine gewisse Zeit. Doch dann kommt die Ewigkeit… Mit anderen Worten: Es lohnt sich nicht, für das Vergnügen eines Augenblickes Gott zu beleidigen und das eigene Heil aufs Spiel zu setzte. Hingegen ist es der Mühe wert, sein Leben konsequent nach Gott auszurichten. Die Heilige Schrift formuliert dies viel prägnanter: „Habt nicht lieb die Welt, noch was in der Welt ist. Wenn einer die Welt lieb hat, so ist die Liebe zum Vater nicht in ihm. Denn alles, was in der Welt ist: Fleischeslust, Augenlust und Hoffart des Lebens stammt nicht vom Vater, sondern von der Welt. Doch die Welt vergeht samt ihrer Lust. Nur wer den Willen des Vaters tut, bleibt in Ewigkeit.“ (1 Joh 2,15-17). 

2 Antworten zu “Wahre Liebe wartet… – Du bist es wert!”

  1. Mike sagte

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  2. Hans Hilgendorf sagte

    Ich kauf doch nicht die Katze im Sack !
    Gegen welches verbot verstoß ich denn ??

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