Der Gerade Weg

Informationsportal der Katholischen Jugendbewegung

Archiv für Februar 2009

Wahre Liebe wartet… – Du bist es wert!

Verfasst von dergeradeweg am 28. Februar 2009

von Pater Markus Pfluger

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1. Entschließe Dich!

Am Beginn einer Freundschaft sei dies Dein fester Entschluß: „Ich will bis zur Ehe sexuell enthaltsam bleiben!“ Wenn dieser Vorsatz feststeht, ziehst Du viel leichter die notwendigen Konsequenzen (von denen wir noch sprechen werden). Du kannst diesen Entschluß auch schriftlich festhalten, ähnlich wie die Jugendlichen von „true love waits“. Am Besten ist, wenn Ihr beide diesen Entschluß gemeinsam faßt und nichts darüber im Zweifel bleibt.

2. Kämpfe den guten Kampf!

Man muß sich oft wiederholen, vor allen in Schwierigkeiten und Versuchungen: Es geht nicht ohne Kampf. Das Bemühen um Reinheit mag zuweilen schwierig sein, aber es ist ein guter Kampf. Dann Gott selbst will, daß Du kämpfst. Und vergiß nicht: Der Sieg ist möglich! Was der Natur schwer fällt, ist mit der Gnade Gottes möglich. „Alles vermag ich in dem, der mich stark macht.“ (Phil 4, 13) 

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Herausforderung Konservatismus

Verfasst von dergeradeweg am 21. Februar 2009

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Konservativ zu sein, ist chic geworden in Deutschland. Zumindest, sich so zu bezeichnen und zu benehmen. Konservatismus ist aber mehr. Es ist eine Geisteshaltung. Aller konservativer Habitus ist bloße Potemkinsche Fassade, wenn er nicht auf ein sicheres Fundament einander schlüssig ergänzender Ansichten und Überzeugungen gestützt ist. Sich dieses geistige Fundament des Konservatismus zu erarbeiten, ist nicht einfach. Jede zeitgenössische Theorie hat den Vorteil, dass sie über einen abgeschlossenen Begriffsapparat verfügt und ihrem Benutzer ermöglicht, allein damit und ohne jede Kenntnis klassischen Denkens die Welt zu sortieren und zu erklären. Wer beispielsweise einmal mit einem Vertreter des „Destruktivismus“ zu diskutieren versucht hat, weiß, was gemeint ist. Der Konservative hingegen ist von der Existenz ewiger Wahrheiten überzeugt, die sich in den verschiedenen Epochen und Geistesströmungen zeigen und in ihnen erkannt werden können. Konservativ zu sein, heißt abstrahieren zu können zwischen dem Prinzip und seiner Realisierung, es erfordert eine profunde Kenntnis der Geistesgeschichte. Das war nie leicht. Nach 40 Jahren Reformpädagogik ist von diesen Voraussetzungen fast nichts mehr vorhanden, weshalb es nicht verwundern kann, dass versucht wird, einen Konservatismus ohne geistige Grundlagen zu entwickeln. Ein Beispiel dafür ist der Artikel „Den Konservatismus erneuern“ von Peter Kuntze.

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Christliche-Abendländische Leitkultur

Verfasst von dergeradeweg am 15. Februar 2009

Essay von Mathias Müller1-419b24f946a6248e

Die Moderne hat ihrer eigenen Propaganda zum Trotz keinen geistigen Neuanfang geschafft. Sie ist autonomistisch und glaubt daran die Politik kraft eigener, gegenwärtiger Vernunft gestalten zu können. Die Moderne ist jedoch vielmehr nur vor dem Hintergrund und dem Bestand des religiösen und philosophischen Kerns verständlich, den das Mittelalter begründet hat: Zum einen das Christentum und zum anderen die antike griechische Philosophie, welche mittels der Reinigung durch das Christentum ihren Platz im geistigen Fundament Europas gefunden hat. Das erkennt man nun, nachdem sich das moderne Denken nahezu völlig durchgesetzt hat. Zum Vorschein kommt ein geistiges Vakuum, was auch die gegenwärtigen Intellektuellen wahrnehmen.

Europa begibt sich nun  auf die Suche nach seinem Selbst, seiner Leitkultur. Und je nachdem, wie dieses Vakuum gefüllt wird, wird sich auch Europa entwickeln. Schaut man tatenlos zu, wie der Islam seinen Anspruch anmeldet, dann wird Europa ent-europäisiert und eben islamisch oder man sucht das eigene Selbst in der Geschichte und besinnt sich auf eine neue Identität.

In diesem Essay soll, die Leitkultur-Debatte aufgreifend, eine Antwort auf die Frage, worin der Kern einer neuen gesellschaftlichen Identität bestehen könnte, gegeben werden. Den Rest des Beitrags lesen »

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Tolkiens christliche Botschaft

Verfasst von dergeradeweg am 10. Februar 2009

tolkien_6Wohl kaum ein Schriftsteller des 20. Jahrhunderts ist von seiner Leserschaft so oft und so gründlich missverstanden worden wie J.R.R. Tolkien. Von Hippies, Linken, Atomkraftgegnern und seit Peter Jacksons Filmtrilogie auch von hysterischen Teenagern für ihre Zwecke missbraucht, werden Tolkiens Werke wohl nur von wenigen Menschen mit einer christlichen Botschaft in Verbindung gebracht. Der Autor selbst, der dem amerikanischen Fankult befremdet bis entsetzt gegenüberstand, kommentierte einmal treffend in einem Brief: „Von den Gräueln der amerikanischen Szene möchte ich nicht reden, obwohl sie mir viel Kummer und Mühe gemacht haben. (Sie erwachsen aus einem völlig verschiedenen geistigen Klima und Boden, in einem Maße verschmutzt und verarmt, das nur in der wahnsinnigen Zerstörung der von Amerikanern bewohnten Landschaften seinesgleichen hat.)“

von Cosima Gillhammer

John Ronald Reuel Tolkien, geboren am 3. Januar 1892 in Südafrika, war Zeit seines Lebens tiefgläubiger Katholik. Nach dem frühen Tod seines Vaters kehrte die Mutter Mabel Tolkien mit ihren beiden Söhnen nach England zurück und konvertierte dort zum Katholizismus. Als Folge hatte sie schwer unter den Repressalien ihrer protestantischen Familie zu leiden, welche soweit ging, der Witwe die finanzielle Unterstützung zu versagen. Mabel verausgabte sich ungeachtet ihrer Diabeteskrankheit bis aufs äußerste für ihre Kinder und starb 1904 im Alter von nur 34 Jahren.

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Brief der Leitung der Katholischen Jugendbewegung in Deutschland an ihre Mitglieder

Verfasst von dergeradeweg am 5. Februar 2009

pater-kopf-bildSaarbrücken, Fest Bekehrung des hl. Paulus, 25.01.2009 

Liebe KJBler,

„ich verkünde euch eine überaus große Freude“: gestern erhielten wie die Nachricht von der Rücknahme des Exkommunikationsdekretes gegen die vier Weihbischöfe der Priesterbruderschaft. Was die Mitglieder der Bruderschaft seit Anfang an behaupteten, ist jetzt amtlich, weil wir nie ein Schisma oder ähnliches wollten. Der Priesterbruderschaft geht es um den Erhalt des wahren Glaubens. Mgr. Marcel Lefebvre war vor seinem Tod der Meinung, dass es der Weihbischöfe bedarf, um die Spendung der sieben Sakramente in der alterwürdigen Form und dadurch auch des tridentinischen Meßritus zu sichern. Mit den Jahren hat Rom gesehen, dass die Priesterbruderschaft St. Pius X. keine Parallelkirche errichten will. Wer beteuerte ständig innerhalb der römisch-katholischen Kirche zu sein? Wir wollten immer in der Kirche sein. Und gerade deshalb haben wir ja auch Kritik an den dem Glauben widersprechenden Neuerungen und Aussagen geübt.

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Die Jugendarbeit der KJB-Oberriet

Verfasst von dergeradeweg am 1. Februar 2009

Die Jugend ist unsere Zukunft 

„Wir sind jung, die Welt steht offen“, so beginnt ein Lied in unserem Cantico. Doch gibt es noch die Jüngeren, die zukünftigen KJBler, diejenigen, die den Geist der KJB nach uns weitertragen werden.

Im Frühling 2007 wurde unser KJB-Priester, Pater Weber, gefragt, ob die KJB Oberriet nicht etwas für die Katechismuskinder unternehmen könnte. Dieser Vorstoß – von einem besorgten Familienvater stammend – hat etwas in Bewegung gebracht, das wir euch in den nachfolgenden Artikeln erzählen möchten. Der genannte Familienvater würde es begrüßen, seine Kinder nach dem Katechismusalter auch in der KJB-Gruppe zu sehen. Doch seine Kinder haben keinen Bezug zur KJB und haben auch keinen Kontakt zu den Gruppenmitgliedern.

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