ein gnadenreiches Weihnachtsfest und ein reich gesegnetes Neues Jahr 2009.
Wie im letzten KJBrief angekündigt stelle ich diesmal kurz unsere Losung für 2009 vor: „Alles vermag ich in dem, der mich stärkt!“ (Phil 4,13) vor. Angeregt wurden wir durch den Hl. Vater Papst Benedikt XVI., der im Sommer das Paulusjahr (28. Juni 2008 – 29. Juni 2009) ausgerufen hat. Anlaß ist die 2000-Jahrfeier seiner Geburt, die die Historiker zwischen 7 und 10 nach Christus ansetzen.
Vom Wunder, das größer ist als die Weihnachtsgeschenke
Alle Jahre wieder: Weihnachten steht vor der Tür und schon bricht der „Geschenkwahn“ aus. Häufig hat das Schenken jedoch nicht mehr viel mit Freude und Aufmerksamkeit zu tun. Viel zuviel, zu teuer, auf „Bestellung“ und keine Überraschung mehr und doch oft nicht das Richtige – Schenken kann ganz schön stressig sein! Doch warum ist das so? Warum ist es so schwer, sich dem Geschäft mit dem Weihnachtsfest zu verweigern? Was steckt hinter dem Wunsch, jemandem ein Geschenk zu machen? Welche geheimen Botschaften verbergen sich hinter den gewählten Präsenten?
Weihnachten heute – das bedeutet Weihnachtsmärkte allerorten und ein dickes Plus in den Kassen der Warenhäuser. Weihnachten schönt auch die Besucherzahlen in den Kirchen. Das Fest des Friedens und der Liebe ist ein Wirtschaftsfaktor geworden. Aber Weihnachten offenbart wie kein anderes Fest auch den Riss in unserer Gesellschaft: Hier wird mehr oder minder aufwendig gefeiert, dort werden milde Gaben an die Obdachlosen verteilt.
Endlich war es so weit: Nach wochenlanger Anspannung und Vorfreude auf die Wallfahrt nach Lourdes traten wir die Reise an. Am frühen Samstagmorgen war Treffpunkt in Freising Hauptbahnhof, wo wir gemeinsam mit dem Priesterseminar aus Zaitzkofen und einigen Gläubigen der Gemeinde Zaitzkofen mit dem Shuttlebus zum Flughafen gebracht wurden. Dort angekommen, mussten wir uns erst einmal alle abfertigen lassen. Wir eilten zu unserem Flugsteig, wo wir schon erwartet wurden und freundlich von der Stewardess aufgefordert wurden: „Bitte Ihre Flugtickets“. Der Reihe nach legte ein jeder von uns dieses vor, worauf wir dann in den Bus einstiegen, der uns zu unserem Flieger brachte. Als der Bus endlich anhielt, konnten wir nicht glauben, dass wir alle in diese kleine Maschine passen sollten, denn es waren etwa 80 Personen in dem Bus. Wir stiegen die Treppen zum Flugzeug hinauf und suchten die vorgeschriebenen Plätze, die wir für die nächsten zweieinhalb Stunden „unsere“ nannten. Die Flugbegleiter staunten nicht wenig, als sie sahen, dass sie so viele Geistliche an Bord hatten. Wir bekamen die allgemeinen Sicherheitshinweise mitgeteilt und vorgeführt, die vor jedem Flug bekannt gegeben werden müssen: wie man einen Sicherheitsgurt anlegt; was passiert, wenn der Druck in der Kabine fällt usw. Zum Schluss fügte die Stewardess angesichts der außergewöhnlichen Situation folgenden Satz hinzu:
Die Redaktion hat bereits eine Nominierung der besten 15 Artikel vorgenommen. Wer aber am Schluss als Sieger gekürt wird, entscheidet Ihr, die Leser des DGW.
Ihr wollt im nächsten Jahr auch für den DGW-Journalistenpreis nominiert werden und einen Büchergutschein im Wert von 50 Euro gewinnen? Dann schreibt längere interessante Artikel, umfangreiche Reportagen, spannende Berichte, gehaltvolle Aufsätze oder geistreiche Essays und sendet diese an die Redaktion! Mitmachen lohnt sich – Gottes Lohn erhält nämlich jeder!!!
wie steht es mit dem Rosenkranz-Gebetsaufruf zur Rücknahme des Exkommunikationsdekretes bei Euch? „Erlahmt nicht im Eifer“ (Röm 12,11).
Das bürgerliche Jahr 2008 neigt sich dem Ende zu. Da ist eine Schlußbilanz angemessen. Als Leitstern stand uns das Motto „Was du tust, tue es ganz“ vor Augen. Es sollte uns helfen
1. bewußter zu leben (indem wir uns ganz auf den Augenblick konzentrieren) und
2. besser zu werden (mit Hilfe der drei göttlichen Tugenden und der vier Kardinaltugenden).
Nun sind die Tage für einen Rückblick gekommen. Für uns heißt es nun: „Gib Rechenschaft von deiner Verwaltung“ (Lk 16,2). Am Besten zieht sich ein jeder von uns an einen ruhigen Ort zurück und überdenkt das Jahr 2008. Folgende Fragen können uns dabei helfen: Was hatte ich mir alles vorgenommen? Was habe ich davon realisieren können? Was habe ich gut gemacht? Was nicht so gut bzw. schlecht? Warum? Hätte ich es überhaupt ändern können? Wie konsequent habe ich meinen Vorsatz verfolgt? War er mir wichtig? Wie wichtig? Lebe ich momentan bewußter als noch vor elf Monaten? Habe ich die eine oder andere Tugend verstärkt geübt? Hatte ich es überhaupt vor? Ging mir in diesem Jahr vieles zu schnell? Hätte ich mehr Zeit benötigt? Hätte ich Schwerpunkt setzen sollen? Was will ich für das kommende Jahr anders anpacken? Die Liste kann beliebig erweitert werden. Den Rest des Beitrags lesen »
das Jahr neigt sich bereits wieder dem Ende zu. Die vierte und letzte Ausgabe im 2008 bietet Euch ausreichend Lesestoff, um während der Feiertage einmal innezuhalten und den DGW zu lesen…
DGW-Spezial: Christkönigstreffen 2008
Am 18./19. Oktober fand im ostschweizerischen Wil das traditionelle Christkönigstreffen der KJB statt. Der DGW war vor Ort und hat die Ereignisse dieses Wochenendes für Euch in einer ausführlichen Reportage zusammengefasst. Ein Lichtblick des Treffens war sicherlich des Besuch des Generaloberen S.E. Bischof Bernhard Fellay, der dort einen Vortag gehalten und ein feierliches Amt zelebriert hat. Eine schriftliche Aufzeichnung seines Vortags, den er vor den anwesenden 200 Jugendlichen gehalten hat, ist ebenfalls in dieser Rubrik zu finden. Den Rest des Beitrags lesen »