Bei Al Sundus gibt es „arabische Lingerie“, im Orientcafé El Salam blubbern Shishas, die arabischen Wasserpfeifen, Konditioreien verkaufen eckige Torten, weiß bestrichen mit Sahne oder grellgrün verziert mit Pistazien. Schräg gegenüber wirbt das Grillrestaurant Ris A mit Halal, nach islamischen Vorschriften geschlachtetem Geflügel, gleichzeitig drehen sich 72 Hähnchen auf einem riesigen Rost über der Holzkohlenglut. Der Name des Lokals, erläutert der Geschäftsführer, ein 35-jähriger Libanese, „bedeutet im Islam: was mir Allah zuteil werden lässt.“ Am nördlichen Ende der Sonnenallee im Berliner Stadtbezirk Neukölln reiht sich ein arabisches Geschäft an das andere …
Im ersten Teil dieses Artikels haben wir die sittlichen Tugenden im Allgemeinen betrachtet und die erste Kardinaltugend, nämlich die Klugheit, behandelt. Hier folgen nun die übrigen Kardinaltugenden.
Die Gerechtigkeit
Die Gerechtigkeit meint in einem weiteren Sinn das vollkommene Rechtsein des Menschen, seine Übereinstimmung mit dem göttlichen Gesetz, nach dem das ganze menschliche Tun ausgerichtet sein muss. Wenn die Hl. Schrift einen Menschen „einen Gerechten“ nennt, so ist die Gerechtigkeit in diesem Sinn mehr oder weniger identisch mit der Heiligkeit.
Second Life – das virtuelle Abziehbild unserer Wirklichkeit – rückt immer stärker in die Wahrnehmung der Öffentlichkeit. Heute vor 5 Jahren wurde die Internetplattform lanciert. Wir fragen kritisch nach: Ist „SL“ eine Realitätsflucht oder die Form der Kommunikation 2.0?
Second Life – second chance?
Second Life macht möglich, was uns im realen Leben versagt bleibt: wir können schöner, interessanter, reicher sein. Wir bauen unser Traumhaus, tragen dabei Designerklamotten und schwitzen noch nicht mal. Der Traum vom Fliegen und Beamen wird wahr. Wir können unserer Kreativität freien Lauf lassen. Endlich können wir das darstellen, was wir schon immer sein wollten.
Ohne die gequälte Anstrengung der Realität können wir alles erreichen: Grenzen graziös überschreiten, physikalische Gesetze ignorieren und per Mausklick das virtuelle Leben ein- und ausschalten.
Auch wenn Mont-Saint Michel heutzutage nicht mehr offiziell zur Bretagne gehört, gehört es dennoch zu einem der wichtigsten Besuchsziele für die meisten Bretagne-Urlauber. Die mehr als drei Millionen Touristen, die Mont-Saint Michel jedes Jahr besuchen, lassen leicht vergessen, dass es sich um ein uraltes Pilgerziel handelt. Seit mehr als 1000 Jahren pilgerten die Menschen zu den Reliquien des Erzengels Michael.
In letzter Zeit berichteten die Medien viel über den Fackellauf mit dem Olympischen Feuer. Die Fackel wurde dabei mehrere tausend Kilometer durch viele verschiedene Städte und Länder getragen. Tausende von Sportlern treffen sich in China, um gegeneinander anzutreten. Ein jeder von ihnen will sich die Goldmedaille holen. Darauf haben sie ihr ganzes Leben ausgerichtet. Sie haben sich mit Hilfe eines Trainers oder vielmehr eines ganzen Teams von Fachleuten nach einem genauen Plan einem jahrelangen Training unterzogen. Sie haben auf vieles verzichtet und wöchentlich ein hartes Programm mitgemacht. Und so hoffen sie alle, bald ganz oben auf dem Treppchen stehen zu dürfen.
Wir von der KJB haben mit diesen Athleten vieles gemeinsam. Auch wir haben unser ganzes Leben auf ein Ziel (den Himmel) ausgerichtet, haben einen Trainer (unseren Seelenführer) und einen exakten Plan (KJB-Programm) und trainieren (üben uns in den verschiedenen Tugenden) jahrelang. Unsere Olympiavorbereitung dauert sogar ein Leben lang. Im geistlichen Leben gibt es bekanntlich keinen Stillstand, keine „Auszeit“, wo man sich mal für eine paar Monate oder Jährchen „ausklinken“ kann. Strebt man nicht mehr weiter, hat man schon den ersten Schritt zurück getan. Wer das Ziel erreichen will, sollte beharrlich trainieren. Er sollte „niemals liegen bleiben“. Die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt und setzt sich Schritt für Schritt fort. So ist es auch mit der Reise zum Himmel. Der Weg der kleinen Schritte führt dorthin! Deshalb sollten wir nicht vor der Größe der vollendeten Tugend zurückschrecken, sondern uns bewusst werden, dass es auch auf dem Weg der Tugendübung in kleinen Schritten vorwärts geht. Doch dazu sollte man sie auch kennen. Deshalb findet Ihr in dieser Ausgabe den zweiten Teil des Artikels über die Kardinaltugenden von Pater Gaudron. Das Gute daran ist, dass wir alle auf dem obersten Treppchen stehen können und auch sollen. Bleibt nur noch viel Elan und Erfolg zu wünschen!
in wenigen Tagen ist es wieder soweit. Am Samstag, den 28. Juni 2008 um 9 Uhr wird S. E. Weihbischof Richard Williamson im Schlosspark in Zaitzkofen einen Priester und einen Subdiakon weihen. Anschließend besteht die Möglichkeit, am KJB-Stand einen Blick in DGWs aus den vergangenen Jahren zu werfen und diese (sowie andere nützliche Dinge) zu erwerben. Alle KJB`ler, die das KJB-Hemd bzw. die KJB-Bluse tragen, bekommen am Kuchenstand der KJB Kaffee und Kuchen kostenfrei. Auf Euer zahlreiches Erscheinen freut sich die die KJB-Zaitzkofen ganz besonders.
Die Redaktion distanziert sich in jeder Form von Bischof Williamson und seinen menschenverachtenden, desaströsen Ansichten. Aus diesem Grund wurde dieser Beitrag hier entfernt. Wir bitten um Verständnis.
Brennpunkt: In der letzten Ausgabe beschrieb Pater Matthias Gaudron die Kardinaltugenden im Allgemeinen und die Tugend der Klugheit im Speziellen. Im zweiten Teil seines Artikels behandelt der langjährige Dozent am Priesterseminar Herz Jesu in Zaitzkofen nun die restlichen drei Kardinaltugenden: Gerechtigkeit, Starkmut und Mäßigung.
Bereits Ende dieses Monats ist es wieder soweit: Die Publikation des DGWs 2/2008 steht an. Genaueres über den Inhalt wird in den nächsten Tagen in der Rubrik „DGW-Aktuell“ bekannt gegeben.
Weder von Christus, dem Gottessohn, noch weniger von Maria, der Gottesmutter, besitzen wir eine ausführliche Lebensbeschreibung. Die Evangelien berichten uns manches, aber durchaus nicht erschöpfend über die einzelnen Abschnitte des Lebens Christi und seiner Mutter.
Ob es im Kampf gegen die Abtreibung überhaupt noch Hoffnung gibt, scheint fraglicher denn je. Als das Statistische Bundesamt Anfang Juni 2007 bekanntgab, daß die Abtreibungszahlen in den ersten vier Monaten des Jahres gesunken sind, war das Medienecho groß. Über die Gründe wurde von Zeitungen und Ärzten viel spekuliert: bessere Konfliktberatung und Aufklärung über Verhütungsmethoden, die neue Familienpolitik der Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) und letztendlich wohl auch ein „geändertes Wertebewußtsein“.
„In der Bilanz des Lebens erscheint nicht wovon, sondern wozu wir gelebt haben“ (Herbert A. Frenzel). Als junge Katholiken wissen wir, wozu wir leben, wozu uns Gott erschaffen hat, nämlich „um ihn zu erkennen, ihn zu lieben, ihm zu dienen und um einst zu ihm in den Himmel zu kommen“. Das ist der Sinn des Lebens, das ist unsere grosse Lebensaufgabe. Das KJB-Jahresmotto „Was du tust, tue es ganz“ ist uns eine vortreffliche Hilfe, dieser Aufgabe gerecht zu werden. Versuchen wir deshalb weiterhin, täglich gut zu beten (d.h. gut zu Gott zu sein), gut zu lernen, gut zu arbeiten, gut gekleidet zu sein „ich bitte besonders die Damen sich auch während der heißen Sommer-monate gut zu kleiden, damit es den Männern leichter fällt, sittlich gut zu denken“ gut zu den Mitmenschen zu sein, ja allgemein gut zu sein. Den Rest des Beitrags lesen »